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4.Tag (13.05.2016) | Besuch im Massai Dorf

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Auf unserem Weg in die Serengeti hatten wir die Gelegenheit ein Dorf der Massai zu besichtigen.

Die Massai, Maasai, Maassai oder Masai sind eine ostafrikanische Volksgruppe, die in den weiten Ebenen im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias beheimatet ist. Trotz ihres vergleichsweise kleinen Bevölkerungsanteils sind die Massai wegen ihrer weitgehend beibehaltenen halbnomadischen Lebensweise, ihrer auffallenden Kleidung und ihres Wohngebietes nahe den Nationalparks die vermutlich bekannteste Volksgruppe Ostafrikas.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Massai

Gegen 10$ „Eintritt“ konnten wir das Dorf besichtigen, und so viele Fotos machen wie wir wollten. Das man alleine schon für das Fotografieren bezahlen muß ist soweit üblich, und stellte für mich auch kein Problem da. Wir bekamen dafür auch einiges geboten.

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Wir wurden freundlich begrüßt und bekamen den Tanz der Massai dargeboten. Dieser Tanz besteht aus verschiedenen Gruppen Formationen (diese haben sich zumindest mir nicht ganz erschlossen) und vor allem dem gemeinsamen hüpfen bzw. springen. Dabei wurde mit unter aus dem Stand eine beachtliche Höhe erreicht.

 

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Die Frauen waren ganz besonders aufwendig geschmückt, und die Kinder verfolgten die Darbietung eher uninteressiert…. .

 

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Der eine oder andere konnte sich für das Ganze so gar nicht begeistern… .

 

Wir wurden aufgefordert die Schule zu besichtigen. Diese lang außerhalb vom Dorf.

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Die Kinder begrüßten uns freudig mit Gesang… .

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Danach wurde ein kleiner Junge aufgefordert uns seine mathematischen Fähigkeiten zu zeigen. Er zählte laut wie ein großer und zeigte mit dem Stock jeweils auf die Zahlen an der Tafel. Total süßer Knirps, der kleine!! 🙂

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Nach dem Besuch in der Schule wurden wir von den Massai in Gruppen aufgeteilt zu jeweils zwei oder drei…. . Ein Massai forderte mich auf, das er mir sein Haus zeigen wollten, ein mitreisendes Ehepaar schloss sich mir an, was ich eine sehr gute Idee fand. 🙂

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Durch einen verwinkelten Eingang, wohl gegen den Wind, kamen wir in das Haus was aus nur einem Raum mit einer Feuerstelle und zwei mit Fell bedeckten Liegeflächen bestand. Ich wurde aufgefordert mich auf das Bett der Eltern zu setzen, das mitreisende Paar nahm auf dem Kinderbett platz. Der Massai erklärte uns ein wenig über die Bauart der Häuser und das die Frauen bei den Massai für den Bau der Häuser zuständig sind. Die Männer sichern das Dorf durch zwei in Kreisform angelegte Zäune gegen die Tiere ab.  Im allgemeinen ist es so, das die Männer meist draußen bei Herde sind und sich dort selbst verpflegen, während die Frauen sich im Dorf um die Kinder  kümmern.

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Nach der Besichtigung der Häuser wurde jede der Gruppen an den Verkaufsstand  der Familie (rechts) geführt. Man wurde aufgefordert sich zwei Sachen auszusuchen. Nachdem man sich für zwei Teile „begeistert“ hatte wurde man von dem Stand weg geführt….. (Es war mir schon in der Sekunde klar warum!!) und verhalte dann im Zentrum von dem Dorf zusammen mit dem Gastgeber und seiner Frau über den Preis …. . Es waren natürlich nur von den Massai in Handarbeit selbst hergestellte Ketten und Armbänder…. .

Von den beiden Sachen, die ich mir ausgesucht habe, habe ich letztendlich nur eine gekauft. Ein Armband, und ich konnte den Preis noch ein wenig drücken, aber nicht wirklich viel. War ok für mich, da ich das Armband echt cool finde.

Später auf der Reise musste ich zu meiner nicht wirklichen Überraschung feststellen, das die Massai es mit der eigenen Handarbeit wohl nicht so ganz genau genommen haben. Das Armband gab es auch in anderen Souvenir Shops die ich auf der Reise besucht habe, zu der Hälfte von meinen Preis. Geärgert hat mich dieses jedoch nicht, das Gesamterlebnis war immer noch eine schöne Sache!!

Besuch im Massai Dorf

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Das „FS“ unten rechts im Galerie Fenster steht für FullScreen ClickIt 🙂

2.Tag (11.05.2016) | Ankunft in Äthiopien 5.52 Uhr (5 Std. Aufenthalt) -> Arusha Airport Tansania – > Hotel

Kurz vor 6 Uhr morgens bin ich ziemlich gerädert in Addis Ababa angekommen. Leider musste ich feststellen, das in dem gesamten Terminal nicht ein Café geöffnet war, und auch ansonsten nicht viele Menschen herumliefen.

Die Situation besserte ich aber nach ca. einer Stunde. Das Café London öffnete und ich gönnte mir einen Kaffee, anbei WLAN for free 🙂

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Es folgten 3 zähe Stunden Wartezeit. Das Terminal ist nicht besonders groß und es gab kaum Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Es standen zwar einen große Anzahl von Liegen herum, die mich in meiner Lage magische anzogen, doch habe ich davon abgesehen mich dort hin zulegen, da ich wohl sofort eingeschlafen wäre. Keine gute Idee wenn man alleine unterwegs ist und die Reisekasse am „Mann“ hat.

Der Weiterflug ging nach Arusha in Tansania. Es ist der Ausgangspunkt aller Safari Reisenden in Tansania, aber dazu später mehr.

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Der Flug dauerte ca. 2 Stunden und ich hatte, da es kaum bewölkt war, einen tollen ersten Eindruck auf mein Reiseziel.

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In Asusha gelandet wurden wir von einem Mitarbeiter der durchführenden Agentur schon vor der Immigration begrüßt. Dieser half uns die Formulare auszufüllen und das Visum zu beantragen. Man muß wissen das man ein Visum für 50$ beantragen muß. Ein vorab besorgtes Visum im Pass erspart einem nicht das ausfüllen der Formulare, musste ein Mitreisender feststellen…. .

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Nach der Immigration und einer kurzen Begrüßung bestiegen wir einen Kleinbus und führen ca. 1 Stunde zum Hotel in Asusha.

Das Straßenbild bot einen ersten Einblick in das Land. Sehr beeindruckenden!!!

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In Arusha angekommen, und einer Fahrt durch eine Slum artigen Straße, tauchte am Ende unser Hotel für die Erste Nacht auf.

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Das Hotel macht einen guten Eindruck. Die Bungalows sind einfach eingerichtet und sauber.

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Ich setze mich erst einmal an den Pool zur Endspannung nach der langen Reise, und gönne mir ein Bier der Marke „Safari“ in diesem Moment genau DAS Bier was zur Situation passt. 🙂

Das Abendessen bot dann leider einen kleinen Dämpfer. Wir wurden von unserem Reiseleiter gebeten auf keinen Fall das Hotel zu verlassen, da auf den Straßen „Touristen Adler“ (Handtauschräuber auf Motorrädern) unterwegs seinen und es zu gefährlich sein. Blöde war jetzt das das Abendessen komischerweise nicht im Reisepreis inbegriffen war, wie bei allen anderen Stationen der Reise, und 22$ Kosten sollte!

Da es in der Situation „alternativlos“ war, genossen wir alle ein ziemlich mittelmäßiges Buffet und lernten uns näher kennen.

Um 20 Uhr war der Akku dann restlos geleert, und ich beschloss schlafen zu gehen… . Gute Entscheidung wie sich zeigen sollte….. .

1.Tag (10.5.2016) | Abreise HH HBF- FFM 22.05 Uhr Take off

Der Abreisetag ist da und ich bin doch leicht angespannt. Was wird mich die nächsten 14 Tage erwarten??

Der Abflug ist ab Frankfurt Main gebucht. Glücklicherweise mit der Option „Zug zum Flug“, sodass ich mich nicht um eine Ticket bemühen musste.

Da die Deutsche Bahn ja manches mal dazu neigt scheinbar einfache Dinge besonders spannend zu machen habe ich mir einen frühen Zug ausgesucht.

Der Veranstalter hat auch empfohlen 3 bis 3,5 Stunden vor Abflug am Airport zu sein, dieses war ich dann auch nur leider war der CheckIn erst 2 Stunden vor Abflug möglich…… :-/ Somit hatte ich noch ca. 2 Stunden Zeit bevor ich meinen Rücksack loswerden würde…. .

Die nächste Etappe der Anreise ging per Nachtflug von Frankfurt nach Addis Ababa in Ethiopien. Dort hatte ich ca. 4 Stunden Aufenthalt, dazu später mehr …. .

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Nachdem ich nun schon fast 10 Stunden unterwegs war geht es endlich um 22.05 Uhr pünktlich los.

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Zu meiner Freude war die Maschine von Ethiopian Airlines bei weitem nicht ausgebucht, und ich hatte eine ganze Sitzreihe für mich.

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Was nach den besten Voraussetzungen für eine gute Nachtruhe klingt, kam leider nicht so. Wir hatten in der Nacht doch die eine oder andere Turbulenz, sodass ich kaum mehr als 2,5 Stunden geschlafen habe. Somit kam ich ziemlich gerädert in Addis Ababa an…